Nicola Schmidt schreibt auf ihrer Website: Für Kinder zählen die ersten 1000 Tage - hier formen sich Gehirn, Immunsystem und Stresssystem. "Fehlschaltungen" aus dieser Zeit sind nur mit hohen gesellschaftlichen Kosten wieder "reparierbar".




ACHTUNG: WICHTIGER TERMIN - ich habe einen Hybrid-Workshop mit Nicola organisiert. Genau zu diesem Thema. 

Die ersten 1000 Tage mit dem Nachwuchs. Du kannst online daran teilnehmen und/aber auch zusammen mit anderen Interessierten und Artgerecht-Coaches im Treffpunkt MüZe in Muri b. Bern. Am 13.9.2022 um 20 Uhr.


Die ersten 1000 Tage mit unserem Nachwuchs: wie wir Bindung zu unserem Kind aufbauen & stärken und dabei gut für uns selbst sorgen – Workshop mit Nicola Schmidt

 

Für unsere Kinder zählen die ersten 1000 Tage am meisten: Hier formen sich ihr Gehirn, ihr Immun- und ihr Stress-System. Hier legen wir als Eltern die Grundlage für ihr ganzes Leben. Aber dieses Wissen kann für uns Eltern auch sehr belastend sein – was, wenn wir hier Fehler machen?

Wenn wir ein paar Dinge wissen und ein paar Hintergründe verstehen, geht es leichter: Bindung ist ein Prozess – nichts, was wir „richtig“ oder „falsch“ machen können. Wir brauchen ein Dorf – und es gibt ein paar Tricks, wie wir es uns schaffen. Wir müssen nicht um jeden Preis perfekt sein und was bedeutet das überhaupt? An manchen Tagen ist Ko-Regulation einfach schwieriger als an anderen und dann dürfen uns Schokolade, Kaffee und Youtube auch mal zur Seite stehen!

Nicola Schmidt lädt in diesem Workshop zum Mitmachen, Reflektieren und AKTIV werden ein und hilft sofort ins Handeln zu kommen und Gelerntes im Alltag anzuwenden!

Sie erzählt, wie Eltern sich entlasten können, wie wichtig „horizontal parenting“ sein kann, wie wir mit gutem Gewissen unsere Kinder durch die ersten drei Jahre begleiten, um aus ihnen starke Persönlichkeiten zu machen. 


Anmelden kannst du dich direkt hier




Artgerecht – 

klingt ja schon mal lustig. Artgerechte Tierhaltung fällt einem da gleich ein. Passt ja irgendwie – wir sind ja Säugetiere. Es geht aber schon etwas anders.


Der Ansatz von Artgerecht ist „ES BRAUCHT EIN DORF“.

Ein Dorf um Kinder grosszuziehen. Ein Dorf um Entlastung zu bekommen, ein Dorf um Wissen zu bekommen, ein Dorf um Kinder beschützt zu wissen.


Was ist also jetzt artgerecht? Wir gehen davon aus, dass unsere Kinder „Steinzeitbabys“ sind. Viele Dinge in unserem System haben ihre Wurzeln aus der alten Zeit. Ein Baby fühlt sich z.B. sicher, wenn es bei Menschen ist. Es schläft dort gut, wenn es Geräusche hört wie den Herzschlag, wenn es Körperwärme erfährt und schaukelnde Bewegungen. Liegt es still und starr irgendwo, fehlt ihm diese Sicherheit. Es muss sich melden, muss sich bemerkbar machen und weinen. Ist das früher passiert, dass ein Kind abgelegt wurde und dies Kind war so still, die Menschengruppe zog weiter, wurde es vergessen. Und vom Säbelzahntiger gefressen.

Und was macht ein Artgerecht-Coach? Wir tragen alle wissenschaftlichen Informationen zusammen und übertragen sie auf das jetzige Zeitalter. Und wir möchten Fehlentwicklungen reduzieren, die psychische Gesundheit der Kinder stärken



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